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Das komplette Debian-Handbuch
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Das komplette Debian-Handbuch

Debian 13 „trixie“ für Desktop, Server und Administration, Schritt für Schritt

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€13.90
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DSIN: C5Z3RNVERN7R
Publisher: Dargslan
Published:
Edition: 1st Edition
Pages: 129
File Size: 1.0 MB
Format: eBook (Digital Download)
Language: 🇩🇪 Deutsch DE
Price: €13.90
VAT included where applicable

What's Included:

PDF Format Best for computers & tablets
EPUB Format Perfect for e-readers
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At a Glance

Das komplette Debian-Handbuch is a professional Linux Fundamentals eBook by Dargslan, 129 pages, available as an instant PDF and EPUB download for €13.90, DRM-free and yours to keep, with free updates. Debian 13 „trixie“ für Desktop, Server und Administration, Schritt für Schritt.

  • Length: 129 pages
  • Format: PDF and EPUB (instant download)
  • Language: de
  • Topic: Linux Fundamentals
  • Edition: 1st Edition
  • Price: €13.90

Key Highlights

  • 129 Seiten, 23 Kapitel in 5 Teilen, plus 3 Anhänge – komplett auf Deutsch
  • Geschrieben für Debian 13 „trixie“, mit Hinweisen zu Debian 12 „bookworm“
  • Desktop und Server: GNOME 48, KDE Plasma 6.3, NVIDIA mit Secure Boot, Flatpak
  • APT 3.0, dpkg, deb822-Paketquellen, Backports und Pinning
  • systemd, das Journal, AppArmor und das neue /tmp als tmpfs
  • SSH, nftables, UFW, Fail2ban und unattended-upgrades
  • LVM, mdadm-RAID, LUKS und ZFS
  • Nginx, Apache, PHP 8.4, MariaDB 11.8, PostgreSQL 17, Docker, Podman, KVM und Incus
  • Upgrade von bookworm auf trixie, Fehlersuche und Wiederherstellung
  • Mehr als 600 Befehlszeilen, 110 Übungen mit Lösungen und ein Kontrollpunkt in jedem Kapitel
  • 5 Praxisprojekte und ein 30-Tage-Plan
  • 4 Seiten Befehlsübersicht und ein Glossar mit 52 Begriffen
  • PDF + EPUB + alle Codebeispiele als ZIP

Overview

Debian 13 „trixie“ auf Desktop und Server, komplett auf Deutsch: 129 Seiten von der ersten Installation über APT, systemd, Netzwerk, SSH, Sicherheit und Speicher bis zu Webservern, Containern, Backups, Upgrades und Wiederherstellung. PDF + EPUB + Code-ZIP.

The Problem

Debian ist grundsolide – aber nur, wenn Sie mit dem System arbeiten statt dagegen. Neulinge mischen Pakete aus Ubuntu oder testing hinein, fügen beliebige Paketquellen hinzu, ignorieren Rückfragen zu Konfigurationsdateien bei Upgrades und landen bei einem FrankenDebian, das zerbricht. Administratoren fragen sich, wo /var/log/syslog geblieben ist, warum /tmp plötzlich im Arbeitsspeicher liegt, welchen von drei Netzwerk-Stacks ein Server verwendet oder warum verschlüsselte Festplatten nach einem Release-Upgrade nicht mehr entsperrt werden.

Anleitungen im Netz sind oft für Ubuntu oder ältere Debian-Versionen geschrieben, sodass Befehle, Paketnamen und Standardeinstellungen nicht mehr zu Debian 13 passen – und die offizielle Dokumentation ist gründlich, aber verstreut und größtenteils auf Englisch.

The Solution

Das komplette Debian-Handbuch vermittelt Debian 13 „trixie“ Schritt für Schritt und komplett auf Deutsch: von der Installation und dem Desktop über APT, Paketquellen, systemd, Netzwerk, SSH, Sicherheit und Speicher bis zu Web- und Datenbankservern, Containern, Backups, Release-Upgrades und Wiederherstellung – mit Hinweisen überall dort, wo Debian 12 „bookworm“ abweicht.

Jeder Schritt zeigt die genauen Klicks oder Befehle mit den erwarteten Ergebnissen, und Warnkästen markieren, was Ihr System beschädigen kann. Mehr als 600 Befehlszeilen, 110 Übungen mit Lösungen, Kontrollpunkte, fünf Projekte und ein 30-Tage-Plan machen aus Wissen Können, und alle Befehle und Konfigurationsdateien liegen als ZIP bei, direkt zum Kopieren.

About This Book

Das komplette Debian-Handbuch: Debian 13 „trixie“ für Desktop, Server und Administration, Schritt für Schritt

Debian ist eine der ältesten und einflussreichsten Linux-Distributionen. Es wird vollständig von Freiwilligen entwickelt, durch eine schriftliche Verfassung gelenkt und dient als Grundlage für Ubuntu, Raspberry Pi OS, Proxmox VE und Hunderte weiterer Systeme. Debian ist berühmt für seine Stabilität: Ein Debian-Server verhält sich über Jahre hinweg gleich. Doch Debian macht vieles auf seine eigene Art – root oder sudo, freie und unfreie Komponenten, minimale Installationen ohne Firewall oder Web-Oberfläche, Konfiguration als Klartext in /etc –, und wer als Neuling beliebigen Anleitungen folgt, landet schnell bei einem „FrankenDebian“, das beim nächsten Upgrade zerbricht. Das komplette Debian-Handbuch zeigt Ihnen, wie Sie Debian richtig einsetzen.

Dieses 129-seitige Handbuch behandelt Debian 13 „trixie“ auf dem Desktop und auf dem Server – komplett auf Deutsch: vom ersten Download und der Installation bis zum Betrieb, zur Absicherung, zum Upgrade und zur Reparatur Ihrer eigenen Debian-Systeme. Es setzt keine Linux-Vorkenntnisse voraus und geht trotzdem tief genug, um Sie zu einem echten Debian-Administrator zu machen. Sie können nach dem Desktop-Teil aufhören oder bis zum Produktivserver weitergehen.

Geschrieben für Debian 13 „trixie“

Alles ist für Debian 13 „trixie“ geschrieben, das aktuelle stabile Release. Wo sich Debian 12 „bookworm“ anders verhält, weist ein Hinweis darauf hin. Das Handbuch zeigt, was in trixie neu ist und was das in der Praxis bedeutet:

  • Linux-Kernel 6.12 LTS, systemd 257, GNOME 48 und KDE Plasma 6.3 – das erste Debian mit Plasma 6;
  • APT 3.0 mit neuem Abhängigkeitsauflöser und apt modernize-sources für das deb822-Format der Paketquellen;
  • PHP 8.4, MariaDB 11.8, PostgreSQL 17, OpenSSH 10.0 und OpenSSL 3.5;
  • /tmp als tmpfs im Arbeitsspeicher, mit automatischer Bereinigung bei Neuinstallationen;
  • riscv64 als offizielle Architektur, das Ende des installierbaren i386 und 64-Bit-Zeit auf 32-Bit-ARM;
  • die Stolperfallen beim Upgrade von bookworm, von LUKS und DSA-Schlüsseln bis zu den Namen der Netzwerkschnittstellen.

Der größte Teil des Buchs gilt auch für Debian-basierte Systeme wie Raspberry Pi OS, Proxmox VE und LMDE.

Teil I – Erste Schritte

Sie beginnen damit, wie das Debian-Projekt funktioniert: der Gesellschaftsvertrag und die Debian-Richtlinien für Freie Software (DFSG), die Zweige stable, testing und unstable, Versionen und Codenamen, der Support-Lebenszyklus einschließlich LTS, die unterstützten Architekturen, die Neuerungen in Debian 13 und das Verhältnis von Debian zu seinen Derivaten. Dann bereiten Sie sich vor: Hardwareanforderungen, die Wahl des passenden Installationsimages, die Prüfung Ihrer Hardware, eine virtuelle Maschine zum Üben, die Verifizierung des Downloads, ein bootfähiger USB-Stick und die Vorbereitung eines Windows-Computers für Dual-Boot.

Das Installationskapitel führt Bildschirm für Bildschirm durch das Debian-Installationsprogramm: Sprache, Standort und Tastatur, Netzwerk und Hostname, die wichtige Entscheidung zwischen root-Konto und sudo, Partitionierung einschließlich verschlüsseltem LVM, Dual-Boot mit Windows, Softwareauswahl, Bootloader und eine Checkliste für den ersten Systemstart – und was zu tun ist, wenn Sie ein root-Passwort gesetzt haben und nachträglich sudo möchten.

Teil II – Der Debian-Desktop

Wählen Sie Ihren Desktop und verstehen Sie Wayland und X11. Sie erkunden GNOME 48 mit seinen wichtigsten Tastenkürzeln und Anpassungsmöglichkeiten sowie KDE Plasma 6.3, installieren oder entfernen einen weiteren Desktop und richten Schriftarten, Sprachen und Eingabemethoden ein. Das Hardware-Kapitel erklärt Treiber und Firmware, die Installation fehlender Firmware, Grafik mit Intel und AMD, NVIDIA-Treiber mit Secure Boot (einschließlich der Registrierung des DKMS-Signaturschlüssels per MOK), neuere Kernel aus den Backports, Sound und Bluetooth, Drucker und Scanner, die Energieverwaltung von Laptops und Firmware-Aktualisierungen mit fwupd.

Das Software-Kapitel zeigt, woher Software kommt: GNOME Software und KDE Discover, apt, Flatpak und Flathub, Snaps unter Debian, beliebte Anwendungen, Multimedia-Codecs, die sichere Einbindung einer Paketquelle des Herstellers (am Beispiel Google Chrome) und einzelne .deb-Dateien. Teil II endet mit Dateien, externen Laufwerken, Netzwerkfreigaben, Benutzerkonten, der Aktualisierung des Desktops, dem Freigeben von Speicherplatz und Backups mit Déjà Dup sowie System-Snapshots mit Timeshift.

Teil III – Debian auf der Kommandozeile

Das Terminal-Kapitel lehrt Sie, sich im Dateisystem zu bewegen, mit Dateien zu arbeiten, Text zu lesen und zu durchsuchen, Dateien zu finden, Pipes und Umleitungen zu nutzen, Hilfe zu finden, Konfigurationsdateien zu bearbeiten und Prozesse zu beobachten – und erklärt root, sudo und su auf die Debian-Art, einschließlich einer sicheren sudo-Konfiguration. APT und dpkg im Detail behandelt Pakete und Abhängigkeiten, apt im Vergleich zu apt-get, das Lesen von apt policy, manuelle und automatische Pakete, das Festhalten einer Version, debconf, Rückfragen zu Konfigurationsdateien bei Aktualisierungen, den Verlauf und die Reparatur eines defekten Paketzustands.

Paketquellen, Backports und Software von Drittanbietern erklärt die beiden Quellformate, die Umwandlung in deb822, die offiziellen Suites, das Aktivieren von contrib und non-free, Spiegelserver, Backports, Pinning, das sichere Einbinden von Paketquellen anderer Anbieter und die Regeln, die Ihr Debian vor dem Zerbrechen bewahren. Benutzer, Gruppen, Berechtigungen und AppArmor behandelt die Benutzerverwaltung auf Debian-Art, Berechtigungen, besondere Bits, ACLs, Passwortrichtlinien und AppArmor. systemd, Dienste und Logs zeigt, wie Sie Dienste steuern, systemctl status lesen, einen Paketdienst sicher ändern, einen eigenen Dienst schreiben, Timer und cron nutzen, mit dem Journal arbeiten, wo /var/log/syslog und auth.log geblieben sind, was es mit dem neuen /tmp auf sich hat, sowie Boot-Targets und die *ctl-Werkzeuge.

Teil IV – Debian auf dem Server

Zehn Kapitel führen Sie von einer leeren Maschine zu einem gut betriebenen Server. Sie planen und installieren einen minimalen Server, melden sich per SSH an, arbeiten eine Checkliste für die erste Stunde ab, verfolgen /etc mit etckeeper und lernen Cloud-Images mit cloud-init, Debian auf einem VPS und die automatisierte Installation mit Preseed kennen. Das Netzwerkkapitel hilft Ihnen herauszufinden, welchen Stack Ihr System verwendet, und konfiguriert ifupdown (DHCP, statisches IPv4 und IPv6, Bridges und VLANs), NetworkManager mit nmcli und systemd-networkd mit systemd-resolved. Anschließend suchen Sie Fehler Schritt für Schritt und kümmern sich um Schnittstellennamen nach einem Upgrade.

Das SSH-Kapitel behandelt schlüsselbasierte Authentifizierung, Härtung, die Client-Konfigurationsdatei, das Kopieren von Dateien, Tunnel, lange laufende Aufgaben, die Änderungen in OpenSSH 10 und was zu tun ist, wenn Sie sich ausgesperrt haben. Sicherheit und Härtung erklärt, wie die Sicherheitsupdates von Debian funktionieren, und behandelt eine Firewall mit nftables oder dem einfacheren UFW, Fail2ban, unbeaufsichtigte Sicherheitsupdates, needrestart und debsecan, Kernel-Einstellungen, die Überwachung von Anmeldungen, die Verringerung der Angriffsfläche und ein Audit mit Lynis. Speicher behandelt neue Festplatten, das Vergrößern und Erweitern von LVM, LVM-Snapshots, Software-RAID 1 mit mdadm, Verschlüsselung mit LUKS, Swap, Dateisysteme im Vergleich, ZFS unter Debian und den Festplattenzustand.

Dann betreiben Sie echte Dienste: Nginx und Apache auf die Debian-Art, PHP 8.4 mit PHP-FPM, MariaDB 11.8, PostgreSQL 17, HTTPS mit Let's Encrypt und certbot, Sicherheits-Header und einen vollständigen LEMP-Stack für WordPress. Das Container-Kapitel vergleicht die Techniken und behandelt Docker (Debian-Paket oder Paketquelle von Docker), Docker Compose, Podman, virtuelle KVM-Maschinen mit libvirt und virsh sowie Incus für Systemcontainer und VMs. Backups, Mail-Benachrichtigungen und Monitoring behandelt die 3-2-1-Regel, rsync, restic und BorgBackup, ein nächtliches Backup mit systemd-Timer, Wiederherstellungstests, ausgehende Mail für Benachrichtigungen und Metriken mit Prometheus und Grafana.

Das Upgrade-Kapitel erklärt Aktualisierungen innerhalb eines Release und führt durch ein vollständiges Release-Upgrade von bookworm auf trixie: Vorbereitung, Aufräumen, Umstellen der APT-Quellen, Durchführung des Upgrades, die bekannten Stolperfallen und die Prüfungen danach – dazu, warum Sie nicht testing oder unstable verwenden sollten und was am Ende der Unterstützung geschieht. Fehlersuche und Wiederherstellung gibt Ihnen eine Methode und behandelt GRUB-Probleme, Notfallmodus und fstab-Fehler, vergessene Passwörter, Paketfehler, eine volle Festplatte, ein überlastetes System, Dienste, die nicht starten, die Rettung mit einem Live-USB-Stick und wie Sie einen Fehler an Debian melden.

Teil V – Fünf Projekte und ein 30-Tage-Plan

Das letzte Kapitel führt alles in fünf Praxisprojekten zusammen:

  1. ein Heim-NAS mit Samba;
  2. eine sichere WordPress-Website;
  3. eine Debian-Workstation mit einem einzigen Skript;
  4. ein Hypervisor für das Heimlabor;
  5. eine Upgrade-Übung, die ein Release-Upgrade gefahrlos durchspielt.

Ein 30-Tage-Plan teilt das Handbuch in tägliche Lerneinheiten auf, und ein abschließender Abschnitt zeigt, wie es danach weitergeht.

Lernen durch Tun

Jedes Kapitel folgt derselben Struktur: Konzepte erklären, was etwas ist und warum es unter Debian wichtig ist, Schritt-für-Schritt-Anleitungen zeigen die genauen Klicks oder Befehle mit den erwarteten Ergebnissen, Tipp- und Warnkästen heben Abkürzungen und Risiken hervor, Übungen prüfen Ihr Verständnis, und ein Kontrollpunkt listet die Fähigkeiten auf, die Sie beherrschen sollten, bevor Sie weitermachen. Das Handbuch enthält mehr als 600 echte Befehlszeilen für Debian 13 und 110 Übungen mit Lösungen in Anhang C.

Eine Kostprobe: moderne APT-Quellen mit deb822

Je nachdem, wie ein Debian-System installiert oder aktualisiert wurde, liegen seine Paketquellen in einem von zwei Formaten vor. Die klassische /etc/apt/sources.list schreibt alles in eine einzige Zeile pro Suite:

deb http://deb.debian.org/debian trixie main contrib non-free non-free-firmware

Das empfohlene deb822-Format in /etc/apt/sources.list.d/debian.sources verwendet stattdessen lesbare Felder – Types, URIs, Suites, Components und Signed-By –, fasst mehrere Suites wie trixie und trixie-updates in einem Block zusammen und lässt sich mit einer Zeile Enabled: no abschalten, statt Zeilen auskommentieren zu müssen. Das Handbuch weist auf ein Detail hin, das viele Anleitungen übersehen: Die Cloud-Images verwenden bereits deb822, das Installationsprogramm legt aber nach wie vor eine klassische sources.list an. Mit APT 3.0 wandeln Sie in einem Schritt um:

  • sudo apt modernize-sources zeigt an, was es tun wird, schreibt .sources-Dateien und bewahrt Sicherungskopien mit der Endung .bak auf;
  • ls /etc/apt/sources.list.d/ bestätigt die neue Datei debian.sources;
  • sudo apt update prüft das Ergebnis, bevor Sie die Sicherungskopien löschen.

Dasselbe Kapitel baut auf diesem Format für Backports, Pinning und Paketquellen von Drittanbietern mit eigenen Signaturschlüsseln auf, und das Upgrade-Kapitel nutzt es für die Umstellung von bookworm auf trixie. So ausführlich ist das gesamte Buch: nicht nur der Befehl, sondern auch der Grund dahinter.

Debian und seine Derivate

Kapitel 1 ordnet Debian ein. Es erklärt, wie Ubuntu auf Debian unstable und Linux Mint wiederum auf Ubuntu aufbaut, wie LMDE, Raspberry Pi OS und Proxmox VE auf Debian stable aufbauen und was jedes dieser Systeme ergänzt. Weil das Handbuch Debian selbst vermittelt – APT, dpkg, systemd, die Struktur der Konfiguration und die Debian-Art, Dienste zu paketieren –, lässt sich das meiste, was Sie lernen, direkt auf diese Systeme übertragen. Wenn Sie einen Raspberry Pi, einen Proxmox-Host oder einen LMDE-Desktop betreiben, läuft darunter bereits Debian.

Das Upgrade-Kapitel ist ein gutes Beispiel für diesen Praxisbezug. Statt eines allgemeinen „Quellen ändern und apt ausführen“ listet es die echten Stolperfallen von trixie mit jeweils einer Lösung auf: systemd-cryptsetup vor dem Neustart installieren, sonst werden verschlüsselte Volumes nicht entsperrt; Einstellungen aus der nicht mehr gelesenen /etc/sysctl.conf nach /etc/sysctl.d/ verschieben; DSA-SSH-Schlüssel vor dem Upgrade durch Ed25519 ersetzen; Namen von Netzwerkschnittstellen festlegen, die sich ändern können; wtmpdb und lastlog2 als Ersatz für last und lastlog installieren; MariaDB vor dem Versionssprung sauber beenden – und vorab entscheiden, ob /tmp in den Arbeitsspeicher wandern soll.

Was dieses Handbuch auszeichnet

  • Aktuell. Geschrieben für Debian 13 „trixie“, mit Hinweisen überall dort, wo sich Debian 12 „bookworm“ anders verhält.
  • Desktop und Server in einem Buch. Von GNOME, Treibern und Flatpak bis zu LVM, RAID, Webservern, Containern und Release-Upgrades.
  • Einsteigerfreundlich, aber mit Administrator-Tiefe. Keine Linux-Vorkenntnisse nötig und trotzdem detailliert genug für die professionelle Administration.
  • Die Debian-Art. Debian-spezifische Werkzeuge und Konventionen – debconf, adduser, a2enmod, Backports, Pinning, deb822 – statt allgemeiner Linux-Ratschläge.
  • Sicher von Anfang an. Goldene Regeln und Warnkästen markieren alles, was Ihr System beschädigen oder Daten löschen kann, und das Handbuch zeigt, wie Sie ein FrankenDebian vermeiden.
  • Praxis inklusive. 110 Übungen, Kontrollpunkte und fünf Projekte stellen sicher, dass Sie das Gelesene auch wirklich umsetzen können.

So arbeiten Sie mit dem Handbuch

Wählen Sie Ihren Weg. Wenn Sie Debian als Desktop nutzen möchten, lesen Sie die Teile I und II und danach die Kapitel 8–9. Wenn Sie Debian-Administrator werden wollen, lesen Sie alles der Reihe nach. Um schnell einen einzelnen Server zu betreiben, lesen Sie Kapitel 1 und die Kapitel 13–16 und danach das Kapitel zu Ihrem Dienst. Um ein bestehendes Debian-12-System zu aktualisieren, lesen Sie die Kapitel 9, 10 und 21. Und wenn etwas kaputt ist, gehen Sie direkt zu Kapitel 22 und zur Befehlsübersicht. Üben Sie zuerst in einer virtuellen Maschine – ein Snapshot macht jeden Fehler in Sekunden rückgängig.

Nachschlagematerial für den Alltag

  • Eine 4-seitige Debian-Befehlsübersicht mit Systeminformationen, APT und dpkg, Paketquellen, Benutzern und Berechtigungen, systemd und Logs, Netzwerk, Sicherheit, Speicher sowie Upgrades und Wiederherstellung, jeweils mit Kapitelverweisen;
  • ein Glossar mit 52 Begriffen;
  • Lösungen zu den Übungen in Anhang C;
  • ein anklickbares Inhaltsverzeichnis und Querverweise im gesamten Buch.

Das erhalten Sie

  • PDF – 129 Seiten, A4, druckbar (auch auf US Letter mit „An Seite anpassen“), mit anklickbarem Inhaltsverzeichnis;
  • EPUB – für Kindle, Tolino, Kobo, Apple Books und andere E-Reader;
  • Quellcode-ZIP (Debian-Handbuch-Debian-13-Quellcode.zip) – alle Codebeispiele aus dem Buch, nach Kapiteln sortiert: Konfigurationsdateien wie systemd-Units, Timer und Serverkonfigurationen, Skripte und die Befehle jedes Kapitels, in Buchreihenfolge in einer Datei commands.sh gesammelt (die Windows-Vorbereitung aus Kapitel 2 in commands.ps1).

Nach dem Kauf laden Sie alle Dateien sofort aus Ihrem Dargslan-Konto herunter oder lesen das Buch direkt im Browser mit dem Dargslan Online Reader. Es wird nichts verschickt.

Über Dargslan

Dargslan veröffentlicht praxisnahe IT-Leitfäden für Linux-Anwender, Administratoren, DevOps-Engineers und Entwickler. Jeder Dargslan-Leitfaden ist für die Arbeit an der Tastatur geschrieben: echte Befehle, vollständige Konfigurationen, Übungen mit Lösungen und kein Füllstoff. Das komplette Debian-Handbuch gehört zu einer Reihe über Linux-Distributionen, Webserver, Container, Automatisierung, Netzwerk und Sicherheit. Auf Deutsch sind außerdem „Linux lernen“, „Das komplette Cloudflare-Handbuch“ und „Das Linux-Einzeiler-Arbeitsbuch“ erschienen.

Fangen Sie heute an

Ob Sie Debian zum ersten Mal installieren, von Ubuntu, Windows oder macOS umsteigen oder für Debian-Server, einen VPS oder ein Homelab verantwortlich sind: Dieses Handbuch gibt Ihnen einen klaren, aktuellen und vollständigen Weg. Lernen Sie Debian so, wie es gedacht ist – und betreiben Sie es jahrelang mit Zuversicht.

Dies ist eine unabhängige Veröffentlichung, die nicht mit dem Debian-Projekt oder Software in the Public Interest, Inc. verbunden ist und nicht von diesen unterstützt wird. Debian ist eine eingetragene Marke von Software in the Public Interest, Inc.

Who Is This Book For?

  • Einsteiger, die Debian zum ersten Mal installieren
  • Ubuntu-, Windows- und Mac-Nutzer, die zu Debian wechseln
  • Alle, die einen Debian-Server, VPS, ein Homelab, einen Raspberry Pi oder einen Proxmox-Host betreiben
  • Administratoren, die von Debian 12 „bookworm“ auf Debian 13 „trixie“ aktualisieren
  • IT-Studierende, Azubis (Fachinformatiker) und Junior-Admins, die eine solide, aktuelle Referenz suchen
  • Desktop-Anwender, die ein stabiles System wollen, das einfach funktioniert

Who Is This Book NOT For?

  • Leser, die Ubuntu-spezifische Werkzeuge wie Netplan und Snap-zentrierte Arbeitsabläufe suchen – dafür gibt es „The Complete Ubuntu Guide“ (auf Englisch)
  • Leser, die die neueste Software in einem Rolling Release wollen – siehe „The Complete Arch Linux Guide“ oder „The Complete Fedora Guide“ (auf Englisch)
  • Leser, die ein einzelnes Thema wie Nginx, Docker oder Härtung in voller Tiefe brauchen – das Handbuch behandelt sie auf dem Niveau eines Server-Administrators, eigene Dargslan-Leitfäden gehen weiter
  • Leser, die einen Videokurs statt eines geschriebenen Praxis-Nachschlagewerks suchen

Table of Contents

So verwenden Sie dieses Buch – S. 4

Teil I · Erste Schritte (Kapitel 1–3)
Teil II · Der Debian-Desktop (Kapitel 4–7)
Teil III · Debian auf der Kommandozeile (Kapitel 8–12)
Teil IV · Debian auf dem Server (Kapitel 13–22)
Teil V · Alles zusammenführen (Kapitel 23)

  1. Debian erklärt – S. 7
  2. Vor der Installation – S. 12
  3. Debian installieren – S. 16
  4. Der Debian-Desktop – S. 20
  5. Hardware, Firmware und Treiber – S. 25
  6. Software auf dem Desktop – S. 29
  7. Dateien, Aktualisierungen und Backups auf dem Desktop – S. 33
  8. Das Terminal, root und sudo – S. 38
  9. APT und dpkg im Detail – S. 43
  10. Paketquellen, Backports und Software von Drittanbietern – S. 48
  11. Benutzer, Gruppen, Berechtigungen und AppArmor – S. 53
  12. systemd, Dienste und Logs – S. 57
  13. Einen Debian-Server installieren – S. 64
  14. Netzwerkkonfiguration unter Debian – S. 68
  15. SSH: Fernadministration – S. 73
  16. Sicherheit und Härtung – S. 78
  17. Speicher: Festplatten, LVM, RAID und Dateisysteme – S. 84
  18. Web- und Datenbankserver – S. 89
  19. Container und Virtualisierung – S. 94
  20. Backups, Mail-Benachrichtigungen und Monitoring – S. 99
  21. Upgrades und Release-Verwaltung – S. 104
  22. Fehlersuche und Wiederherstellung – S. 108
  23. Projekte und Ihr 30-Tage-Plan für Debian – S. 114

Anhänge
Anhang A: Debian-Befehlsübersicht – S. 119
Anhang B: Glossar – S. 123
Anhang C: Lösungen zu den Übungen – S. 125

Requirements

  • Ein Computer mit mindestens 4 GB RAM (für einen Server ohne Desktop genügen 2 GB) oder eine virtuelle Maschine
  • 25 GB freier Festplattenspeicher oder ein freier Rechner
  • Ein USB-Stick mit mindestens 4 GB und eine Internetverbindung
  • Grundlegende Computerkenntnisse – keine Linux-Vorkenntnisse nötig
  • Optional: ein zweiter Rechner, ein VPS oder eine virtuelle Maschine für die Serverkapitel
  • Optional: ein Domainname, der auf einen öffentlichen Server zeigt, für die HTTPS-Beispiele

Frequently Asked Questions

In welcher Sprache ist das Handbuch geschrieben?
Komplett auf Deutsch. Befehle, Konfigurationsdateien und Programmausgaben erscheinen so, wie Sie sie auf Ihrem System sehen.
Welche Debian-Version behandelt das Handbuch?
Debian 13 „trixie“, das aktuelle stabile Release. Wo sich Debian 12 „bookworm“ anders verhält, weist ein Hinweis darauf hin, und Kapitel 21 führt durch das Upgrade von bookworm auf trixie.
Brauche ich Linux-Vorkenntnisse?
Nein. Das Handbuch beginnt mit dem Download und der Installation von Debian und erklärt das Terminal von Grund auf. Danach geht es tief genug für die professionelle Serveradministration.
Werden Desktop und Server behandelt?
Ja. Teil II behandelt den Desktop mit GNOME, KDE Plasma, Treibern und Software, Teil IV den Server: SSH, Netzwerk, Sicherheit, Speicher, Web- und Datenbankserver, Container, Backups, Upgrades und Wiederherstellung.
Gilt das Handbuch auch für Raspberry Pi OS, Proxmox VE oder LMDE?
Größtenteils ja. Diese Systeme basieren auf Debian stable, daher funktionieren APT, systemd, Netzwerk, SSH und die meisten Administrationsaufgaben genauso.
Wird das Upgrade von Debian 12 behandelt?
Ja. Kapitel 21 behandelt die Vorbereitung, die Umstellung der APT-Quellen, die Durchführung des Upgrades, die bekannten Stolperfallen von trixie wie LUKS, DSA-Schlüssel, Schnittstellennamen und das neue /tmp sowie die Prüfungen danach.
Welche Dateien erhalte ich?
Ein druckbares PDF mit 129 Seiten, ein EPUB für E-Reader und eine ZIP-Datei mit allen Befehlen, Konfigurationsdateien und Skripten aus dem Buch, nach Kapiteln sortiert.
Wie erhalte ich das Buch?
Direkt nach dem Kauf laden Sie alle Dateien aus Ihrem Dargslan-Konto herunter oder lesen das Buch im Browser mit dem Dargslan Online Reader. Es wird nichts verschickt.
Kann ich das PDF ausdrucken?
Ja. Das PDF ist im Format A4 und lässt sich mit „An Seite anpassen“ auch auf US Letter drucken. Für das Lesen am Bildschirm hat es ein anklickbares Inhaltsverzeichnis.
Erhalte ich Aktualisierungen?
Wird ein Fehler gefunden oder der Inhalt für dasselbe Release Debian 13 aktualisiert, ersetzt die korrigierte Fassung kostenlos die Datei in Ihrem Konto.

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